Wir brauchen exzellenten Wissenschaftsjournalismus. Der Prix Média fördert Medienschaffende mit Recherchebeiträgen und Preisgeldern für spannende Stories und innovative Formate.

Prix MultiMédia

Mit dem Prix MultiMédia wird ein unabhängiger, herausragender wissenschaftsjournalistischer Multimedia-Beitrag in Bezug auf seine innovative Form des Storytellings ausgezeichnet.

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Die Akademien der Wissenschaften reagieren mit dem Preis auf die Entwicklung hin zu mehr multimedialen Formaten und wollen damit besonders innovative Beiträge fördern. Ein Beitrag gilt als multimedial und ist zur Bewerbung für den Prix MultiMédia berechtigt, wenn er mit Datenvisualisierung, Illustration, Animation, Virtual Reality, Augmented Reality, Gamification oder anderen innovativen Methoden arbeitet. Der Prix MultiMédia ist mit 10'000 Franken dotiert.

Preisgewinnerinnen und Preisgewinner

Mit dem Prix Multimédia 2025 werden Sebastian Broschinski (Umsetzung, Karten, Visualisierungen) sowie Christof Gertsch und Mikael Krogerus (Recherche, Text) für «Das erschöpfte Meer» ausgezeichnet. Recherche, Text und visuelle Gestaltung greifen in der Online-Umsetzung ideal ineinander und schaffen ein eindringliches Gesamtbild. Entstanden ist ein Werk, das wissenschaftliche Erkenntnisse fundiert vermittelt und zugleich durch Bilder, Karten und Visualisierungen greifbar macht. «Das erschöpfte Meer» ist damit ein herausragendes Beispiel für modernen multimedialen Wissenschaftsjournalismus – er informiert, berührt und zieht das Publikum mitten ins Thema hinein. (Auszug aus der Laudatio)

Aurélie Coulon, Rachel Barbara Häubi (Text, Photo/Video und Umsetzung) und Kylian Marcos (Layout und Montage) werden für den Beitrag «Les Glaces» aus der Serie «Le Groenland, en première ligne d’un monde qui fond» (Le Temps und heidi.news) mit dem Prix MultiMédia ausgezeichnet.

Interview mit den Prix MultiMédia Gewinnerinnen 2024 Aurélie Coulon und Rachel Häubi